Die schädliche
Wirkung
extremen Sonnenbadens ist unbestritten, allerdings zeigen aktuelle
Studien, dass auch Sonnenentzug krank machen kann. Der Schlüssel liegt
im Vitamin D, das durch Sonneneinstrahlung auf der Haut gebildet wird.
Vitamin
D-Mangel führt zu einer verminderten Absorption von Kalzium und
Phosphor in unserem Körper und kann so ernstzunehmende
Gesundheitsprobleme wie Osteoporose und Rachitis. Forscher vermuten
zudem einen Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und verschiedenen
Krebsarten.
Nach neueren Erkenntnissen kann ein ausreichender
Vitamin D-Spiegel im Körper den Erkrankungsverlauf von
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und chronischen Erkrankungen wie Diabetes
oder Autoimmunerkrankungen günstig beinflussen. Schon fünfzehn Minuten
Sonnenstrahlung deckt fast unseren gesamten Tagesbedarf an Vitamin D.
Grund genug für einen regelmäßigen Spaziergang im Freien, zum Beispiel
in der Mittagspause. Ganz wichtig: Möglichst viel Haut zeigen, damit die
Sonnenstrahlen wirken können. Im Winter einfach etwas länger draußen
bleiben. Sonnenstrahlen sind unersetzlich Vitamin D ist
kein Vitamin im eigentlichen Sinn, sondern eher ein Hormon und damit
das einzige Vitamin, das nur schwer über Nahrungsmittel aufgenommen
werden kann. Durch Lebertran oder Fisch lässt sich der Vitamin
D-Haushalt zwar aufstocken, das Potenzial der Sonne lässt sich dadurch
allerdings nicht ersetzen.